Sicheres Fahren mit dem ZF Vision Zero Prototyp
September 23, 2021

Sicheres Fahren mit dem ZF Vision Zero Prototyp

Der Hauptlieferant von Automobilkomponenten, ZF, modellierte den Prototyp von Vision Zero, der eine Reihe von Technologien in Bezug auf Sicherheit, Komfort und Umwelt einführte. Dies sind verschiedene neue Helfer, Notfallsysteme, fahrerlose Option, Elektroantrieb und eine Reihe anderer Entwicklungen. Der Volkswagen Touran, komplett umgebaut, ist der wahre Traum von ZF von einer Welt mit unfallfreiem Verkehr und null Auspuff. Daher sind der Name des Autos und das Motto “Null Emissionen und Unfälle”, die auf den Seiten des Prototyps geschrieben.

Im vorderen Teil des Touran verbauten die Konstrukteure statt eines Verbrennungsmotors eine große Lithium-Batterie. Außerdem haben die Deutschen die Aufhängung von hinten komplett verändert. Statt der Standardfüllung erhielt der Kompaktwagen eine ZF mSTARS-Einheit: eine modulare Hinterradaufhängung mit Auflieger, integriertem Elektroantrieb und aktiver Hinterachslenkung — AKC (Active Kinematics Control), die man aktivieren kann, um die Manövrierfähigkeit und Stabilität zu verbessern.

Die Palette der Chassis-Komponenten wurde durch das Dämpfungssystem sMOTION erweitert. In jede Federung ist eine Pumpe eingebaut, die zusätzliche Kraft auf der Stoßdämpferstange in die eine oder andere Richtung erzeugen kann. So verwandelt sich der Stoßdämpfer von einer passiven Vorrichtung, die nur Vibrationen dämpft, in eine aktive Vorrichtung, die auf Stöße genauer reagieren und die Schwingbewegung des Körpers durch die Signale der Steuerelektronik reduzieren kann. 

Diese Systeme, vom elektrischen Antrieb bis zu den aktiven Fahrwerkskomponenten, sind laut ZF-Designern in Fahrzeugen, die mit Voll- oder Teilautopiloten und verschiedene Notfallmanagementsysteme ausgestattet sind, sehr wichtig. Hier arbeitet ZF in Zusammenarbeit mit mehreren Partnern, die Radar-, Lidar- und Stereokameras, künstliche Intelligenz-Blöcke, entwickeln. Aber ZF hat auch seine eigene Ideen.

Eines der merkwürdigen neuen Systeme ist das Driver Distraction Assist System, das entwickelt wurde, um die Aufmerksamkeit des Fahrers zu überwachen. Es ist eine Kamera (in diesem Fall mit Laserlicht), die auch im Dunkeln arbeitet und sich auf eine Person konzentriert. Es bestimmt die Position nicht nur der Augen, sondern des ganzen Kopfes. Wenn die Elektronik erkennt, dass der Fahrer nicht auf die Straße schaut, ertönt ein akustisches Signal im Innenraum und auf dem Armaturenbrett eine Warnung erscheint. Dabei zieht der Computer den Sicherheitsgurt an und schaltet den automatischen Fahrspurhalt ein. Wenn der Fahrer danach nicht auf Warnsignale reagiert, verlangsamt sich das Fahrzeug allmählich und dann, Vorsichtsmaßnahmen ergreifend, dreht nach rechts und hält an einem sicheren Ort an.

Das Wrong-way Inhibit System verhindert das Fahren auf der Gegenfahrbahn, wenn der Fahrer versehentlich einen Fehler an einem Verkehrsknotenpunkt oder an einer geschlossenen Ausfahrt macht. Es orientiert sich an hochpräzisen Karten, Verkehrszeichen und Markierungen und wird aktiviert, sobald der Fahrer aufgrund von Orientierungslosigkeit oder Müdigkeit das Lenkrad in die falsche Richtung zu drehen beginnt. In der ersten Phase schaltet die Elektronik eine Licht- und akustische Warnung ein, schwingt den Sicherheitsgurt und erhöht den Widerstand an der Felge des Lenkrads. Wenn der Fahrer in die falsche Richtung abbiegt, übernimmt die Elektronik die Kontrolle, bewegt das Fahrzeug an den äußeren Rand der Straße, verlangsamt und stoppt es, gleichzeitig schaltet Fern- und Abblendlicht ein. Sie können den potentiell gefährlichen Stoppbereich weiter entweder rückwärts oder vorwärts verlassen, wenn die Elektronik feststellt, dass dieses Manöver sicher ist.

“Wir können null Unfälle und null Emissionen erreichen nur wenn alle Autos elektrisch, autonom und in ein einziges Netzwerk integriert sind. Wir arbeiten hart daran, dass dies in naher Zukunft möglich wird”, erklärte Dr. Stefan Sommer, Geschäftsführer der ZF Friedrichshafen AG, zu einer Reihe von Entwicklungen, die in Österreich gezeigt wurden.

Experten des Unternehmens erklärte, dass die Sicherheitssysteme sollten im Idealfall umfassend sein, arbeiten in voller Übereinstimmung mit der Situation, den Verkehr anderer Autos, die Arbeit der Straßendienste und so weiter. In ähnlicher Weise beinhaltet der integrierte Ansatz im Fahrzeug die Interaktion aller einzelnen aktiven und passiven Sicherheitsvorrichtungen, die Unfälle reduzieren oder mögliche negative Auswirkungen minimieren können.

Zurück zu Null Emissionen, hat das Unternehmen eine weitere Entwicklung eingeführt: Onboard-Telematikgerät Openmatics und die Webanwendung Dashboard, die es dem Betreiber der Flotte ermöglicht, nicht nur die Position der Autos, sondern auch ihre Auslastung und in Elektrofahrzeugen zu verfolgen, und bei den Elektroautos — auch der Ladezustand zu kontrollieren. Dies ermöglicht es den Bedienern, Routen auf der Grundlage der verfügbaren Reichweite zu planen, die am besten geeigneten Fahrzeuge auf Wunsch des Kunden (Ziel) zu senden und den gesamten Energieverbrauch einer solchen Flotte zu optimieren.

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