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Wie funktioniert das ESP?

Wie funktioniert das ESP?

Die ESP (elektronisches Stabilisierungssystem) ist die am weitesten verbreitete von vielen heute bestehenden Abkürzungen, die zur Bezeichnung des dynamischen Stabilisierungssystems eines Fahrzeugs verwendet werden. Die Kombination von Buchstaben kann je nach Hersteller variieren: es gibt häufig Kombinationen wie ESC, VDC, VSC, DSC, DSTC… Die Elektronik, die so gekennzeichnet ist, hilft dem Fahrer die Kontrolle nicht zu verlieren, wenn es eine freiberufliche Situation gibt.

Die Aufgabe des ESP ist es, die seitliche Dynamik des Autos zu überwachen und dem Fahrer in Notsituationen zu helfen, das Rutschen des Autos zu vermeiden. Das heißt, um die Kursstabilität, die Flugbahn und die Stabilisierung der Position des Fahrzeugs bei Manövern, insbesondere bei hoher Geschwindigkeit oder schlechter Abdeckung zu erhalten. Ein solches System wird manchmal als „Anti-Rutsch“ oder „eine Unterhaltung des Eigenstabilitätssystem“.

Im fernen Jahr 1959 patentierte Daimler-Benz einen Prototyp von ESP, der den Namen „das Steuergerät“ erhielt, aber es wurde in vollem Umfang nur im Jahr 1994 realisiert. Seit 1995 wurde das System in Serie hergestellt — zunächst wurde es auf dem Mercedes-Benz S600 Coupé installiert, und später — auf alle Fahrzeuge der Klasse S und SL.

Bis heute kann das System der dynamischen Stabilisierung auf fast jedem Auto gefunden werden, zumindest in Form einer Option. Wie funktioniert das elektronische Stabilisierungssystem?

Es ist eng mit ABS, Traktionskontrolle und Motorsteuerung verbunden, da es ihre Komponenten verwendet. In der Tat ist es ein einheitliches System, das systematisch arbeitet und eine Reihe von unterstützenden Notfallmaßnahmen vorsieht. Das ESP-System umfasst eine elektronische Steuereinheit, die ständig die Signale von verschiedenen Sensoren verarbeitet: Radgeschwindigkeit, Lenkwinkel, Bremsdruck.

Die grundlegenden Informationen werden jedoch von zwei speziellen Sensoren bereitgestellt: der Drehzahl der vertikalen Achse und der seitlichen Beschleunigung (oder G-Sensor). Dank ihnen fixieren sie das seitliche Gleiten der vertikalen Achse, berechnen ihren Wert und geben nachfolgende Befehle. Das ESP-System weiß zu jedem Zeitpunkt, mit welcher Geschwindigkeit sich das Fahrzeug bewegt, in welchem Winkel das Lenkrad gedreht wird, welche Geschwindigkeit der Motor hat, ob es ein Schleudern gibt usw.

Wenn die Situation während der Fahrt außer Kontrolle gerät, kann das System das Auto wieder auf den richtigen Kurs bringen, indem es selektiv ein oder mehrere Räder bremst. Das System bestimmt selbst, welcher von ihnen (vorne oder hinten, außen in Bezug auf die Kurve oder innen) abhängig von der Verkehrssituation verlangsamt werden soll.

Das System bremst die Räder durch einen hydraulischen ABS-Modulator, der Druck im Bremssystem erzeugt. Zur gleichen Zeit (oder früher) erhält die Motorsteuerung den Befehl, die Kraftstoffzufuhr und damit das Drehmoment der Räder zu reduzieren.

Das System funktioniert ohne Unterbrechung, in allen Fahrmodi: beim Beschleunigen, Bremsen, Freirollen. Aber die Arbeit des Startalgorithmus wird durch die spezifische Situation sowie den Antrieb des Autos beeinflusst. Zum Beispiel erkennt der Drehbeschleunigungssensor den Beginn der Hinterachse beim Drehen. Dann erhält das Motorsteuergerät den Befehl, die Kraftstoffzufuhr zu reduzieren. Wenn diese Maßnahmen nicht die richtigen Ergebnisse liefern, verlangsamt das ABS-System die Bewegung des äußeren Vorderrades. Und so weiter, nach dem Programm.

Aber es gibt eine Meinung, dass dieses System nur den erfahrenen Fahrer stört, der das Auto an der Grenze der Möglichkeiten fahren kann. Dies geschieht selten, aber die Situationen sind unterschiedlich, zum Beispiel, wenn Sie übertaktet werden müssen, um aus dem Schleudern zu kommen, und die Elektronik blockiert den Motor. 

Der Vorteil in vielen modernen Autos, die mit dem ESP-System ausgestattet sind, ist dass ein erfahrener Fahrer es zwangsweise abschalten kann. Bei einzelnen Modellen erlaubt das System kleine Drifts und Schlupf, so dass der Fahrer ein wenig Spaß, mit Eingreifen nur in Notsituationen.

Der Hauptvorteil des ESP ist, dass Sie dank dieser Option Ihre extremen Fahrkünste nicht mehr verbessern müssen. Sie drehen einfach das Lenkrad, und das Auto entscheidet selbst, wie man in die Kurve kommt. Aber seien Sie wachsam: die Möglichkeiten des ESP-Systems sind nicht unbegrenzt. Am Ende hat niemand die Gesetze der Physik aufgehoben. Vergessen Sie nicht, dass, obwohl das ESP-System das Risiko, in einen Unfall zu geraten, erheblich reduziert, müssen Sie den Kopf zwischen den Schultern haben.

Dies ist eine Übersetzung. Man kann den ursprünglichen Artikel hier lesen: https://www.drive.ru/technic/4efb330200f11713001e32e4.html

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