Warum Tesla Motors nach Nikola Tesla benannt wurde
Als Martin Eberhard und Marc Tarpenning Tesla Motors im Jahr 2003 gründeten, entschieden sie sich, einen der brillantesten Köpfe der Geschichte zu ehren. Nikola Tesla, der legendäre serbisch-amerikanische Erfinder, revolutionierte die Elektro- und Funktechnik auf eine Weise, die unsere moderne Welt noch immer beeinflusst.
Nikola Tesla: Ein Genie seiner Zeit voraus
Teslas außergewöhnliche Beiträge zu Wissenschaft und Technologie umfassen:
- Über 300 Patente für bahnbrechende Erfindungen
- Pionier des Wechselstrom (AC)-Elektrizitätssystems
- Erfinder des Radios – später gerichtlich bestätigt, nicht Marconi
- Entwickelte Konzepte der drahtlosen Technologie Jahrzehnte vor deren Umsetzung
In Serbien geboren und 1891 im Alter von 34 Jahren US-amerikanischer Staatsbürger geworden, widmete Tesla sein Leben dem Verständnis der wahren Natur der Elektrizität. Seine humanitäre Vision konzentrierte sich auf die Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts der Erde – eine Philosophie, die perfekt mit der Mission von Tesla Motors übereinstimmt, nachhaltige Transportmittel zu schaffen.
Tesla starb mit 87 Jahren und hinterließ keine Ehefrau, keine Kinder und keine engen Freunde. Er verbrannte bekanntlich seine Aufzeichnungen mit den Worten: „Die Menschheit ist noch nicht bereit für die Größe meiner Erfindungen.” Heute beweisen Technologien wie Mobiltelefone, das Internet und Lasersysteme, wie weit seiner Zeit er wirklich voraus war.

Das goldene Zeitalter der Elektroautos: Amerika im frühen 20. Jahrhundert
Warum Frauen Elektrofahrzeuge bevorzugten
Im frühen 20. Jahrhundert waren auf amerikanischen Straßen drei Fahrzeugtypen mit jeweils eigenen Merkmalen verbreitet:
- Dampfwagen: Laut, erzeugten übermäßigen Dampf, schwer bei Kälte zu starten
- Benzinfahrzeuge: Verursachten starke Abgase und unangenehme Dämpfe
- Elektroautos: Nahezu lautlos, einfach zu fahren und umweltfreundlich
Fahrerinnen erkannten schnell die Vorteile von Elektrofahrzeugen. Laut der Washington Post war die Verteilung des Automobilmarktes im Jahr 1901 bemerkenswert:

Elektromotoren 38 %
Dampfmaschinen 40 %
Benzinmotoren 22 %
Elektroautos in den großen amerikanischen Städten
Bis 1915 hatten Elektrofahrzeuge in den wichtigsten Ballungsräumen einen bedeutenden Marktanteil gewonnen:
- New York: Über 3.000 Elektroautos
- Chicago: Mehr als 4.000 Elektroautos
- Washington D.C.: 1.325 Elektroautos
- Detroit: Rund 1.325 Elektroautos
Die Ladeinfrastruktur war bereits über städtische Autohändler etabliert. Bis 1909 konnten Elektrofahrzeuge mit einer einzigen Ladung bis zu 80 Meilen (fast 120 Kilometer) zurücklegen – beeindruckend für jene Ära.
Prominente Fürsprecher beflügelten die Beliebtheit
Die amerikanische Elite setzte auf Elektrofahrzeuge:
- Helen Taft (Ehefrau von Präsident William Howard Taft) fuhr einen Detroit Electric und löste damit einen Verkaufsboom aus
- Clara Jane Ford (Ehefrau von Henry Ford) bevorzugte Elektroautos gegenüber den Benzinmodellen ihres Mannes
Führende Elektroautohersteller
Mehrere Pionierunternehmen dominierten den Elektrofahrzeugmarkt:
- Detroit Electric (USA) – Produzierte ab 1907 bis zu 2.000 Fahrzeuge jährlich
- Baker Motor Vehicle Co. (USA)
- Milburn Wagon Co. (USA)
- Anderson Electric Car Company (USA)
- Jeantaud (Frankreich)
- Bersey (Vereinigtes Königreich)
- Lohner (Österreich)
Die Geburt der Elektrofahrzeuge: Ursprünge im 19. Jahrhundert
Elektroautos gehen dem Benzinmotor um mehrere Jahrzehnte voraus:
- 1828: Ányos Jedlik (Ungarn) schuf einen frühen Prototyp eines elektrischen Karrens
- 1835: Robert Anderson (Schottland) sowie Sibrandus Stratingh und Christopher Becker (Niederlande) erfanden unabhängig voneinander die ersten echten Elektrokutschen
- 1841: Offizielles Jahr des Aufkommens des Elektroautos
- 1880er Jahre: Camille Faure und Gaston Planté (Frankreich) entwickelten Konzepte zur Verlängerung der Batterielebensdauer und Reichweite
England und Frankreich wurden zu Pionieren in der Entwicklung von Elektrofahrzeugen, wobei Ralph Ward in London die erste elektrische Omnibus-Linie einführte – den Vorläufer der modernen Busse.
Der Niedergang der frühen Elektrofahrzeuge
Die Revolution des Ford Model T
Im Jahr 1908 veränderte sich alles. Die Ford Motor Company stellte das Model T „Tin Lizzie” mit einem bahnbrechenden Preis vor:
- Ford Model T: 650 Dollar
- Vergleichbares Elektroauto: 1.750 Dollar
Das vereinfachte Design und die Massenproduktion machten Benzinfahrzeuge für den durchschnittlichen Amerikaner erschwinglich und brachten den Elektroautomarkt effektiv zum Einbruch.
Die Auswirkungen des Ölbooms
Der texanische Ölboom der 1920er Jahre versetzte den Elektrofahrzeugen den Todesstoß:
- Die Benzinpreise sanken drastisch infolge der massiven Ölförderung
- Tankstellen vermehrten sich rasch – selbst in Gebieten ohne Stromversorgung
- Die Infrastruktur begünstigte Benzinfahrzeuge gegenüber elektrischen Ladestationen
- In den 1930er Jahren waren Elektroautos nahezu vollständig von den amerikanischen Straßen verschwunden
Es sollte dreißig Jahre dauern, bis die Welt das Potenzial der Elektrofahrzeuge wiederentdeckte – was schließlich zur modernen Tesla-Revolution führte.

Elektrofahrzeuge heute fahren
Obwohl moderne Elektroautos einfacher zu bedienen sind als herkömmliche Fahrzeuge, ist nach wie vor ein gültiger Führerschein erforderlich. Egal ob Sie einen Tesla oder ein anderes Elektrofahrzeug fahren – Sie benötigen einen gültigen Führerschein und bei Reisen ins Ausland einen internationalen Führerschein.
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Veröffentlicht November 25, 2019 • 5 m zum Lesen